Deine Augen liebe ich, und sie, als ob sie mich bemitleideten,
Dein Herz quält mich mit Verachtung,
Haben sich schwarz angezogen und sind liebende Trauernde,
Sie schauen mit schöner Wahrheit auf meinen Schmerz.
Und wahrlich, nicht die Morgensonne des Himmels,
Besser steht den grauen Wangen des Ostens,
Nicht der volle Stern, der den Abend ankündigt,
Die Hälfte des Glanzes dem nüchternen Westen,
Als diese zwei trauernden Augen deinem Antlitz werden:
O! So soll es denn auch deinem Herzen geziemen
Um mich zu trauern, da die Trauer dir zur Zierde gereicht,
Und deinem Mitleid in allen Teilen entspricht.
Dann schwöre ich, dass die Schönheit selbst schwarz ist,
Und alles Schlechte, das deinem Teint fehlt

Autor: William Shakespeare

Deine Augen liebe ich, und sie, als ob sie mich bemitleideten,<br />Dein Herz quält mich mit Verachtung,<br />Haben sich schwarz angezogen und sind liebende Trauernde,<br />Sie schauen mit schöner Wahrheit auf meinen Schmerz.<br />Und wahrlich, nicht die Morgensonne des Himmels,<br />Besser steht den grauen Wangen des Ostens,<br />Nicht der volle Stern, der den Abend ankündigt,<br />Die Hälfte des Glanzes dem nüchternen Westen,<br />Als diese zwei trauernden Augen deinem Antlitz werden:<br />O! So soll es denn auch deinem Herzen geziemen<br /> Um mich zu trauern, da die Trauer dir zur Zierde gereicht,<br /> Und deinem Mitleid in allen Teilen entspricht.<br /> Dann schwöre ich, dass die Schönheit selbst schwarz ist,<br /> Und alles Schlechte, das deinem Teint fehlt - William Shakespeare<

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