Der große Irrtum besteht darin, anzunehmen, dass die Poesie eine unnatürliche Form der Sprache ist. Wir alle möchten in dem Augenblick, in dem wir wirklich leben, Poesie sprechen, und wenn wir sie nicht sprechen, dann deshalb, weil wir ein Sprachhindernis haben. Nicht der Gesang ist das Enge oder Künstliche, sondern die Konversation ist ein gebrochener und stotternder Versuch zu singen. Wenn wir Männer in einer geistigen Extravaganz sehen, wie Cyrano de Bergerac, die in Reimen sprechen, dann ist das nicht unsere Sprache, die verkleidet oder entstellt ist, sondern unsere Sprache, die abgerundet und ganz ist.

Autor: G.K. Chesterton

Der große Irrtum besteht darin, anzunehmen, dass die Poesie eine unnatürliche Form der Sprache ist. Wir alle möchten in dem Augenblick, in dem wir wirklich leben, Poesie sprechen, und wenn wir sie nicht sprechen, dann deshalb, weil wir ein Sprachhindernis haben. Nicht der Gesang ist das Enge oder Künstliche, sondern die Konversation ist ein gebrochener und stotternder Versuch zu singen. Wenn wir Männer in einer geistigen Extravaganz sehen, wie Cyrano de Bergerac, die in Reimen sprechen, dann ist das nicht unsere Sprache, die verkleidet oder entstellt ist, sondern unsere Sprache, die abgerundet und ganz ist. - G.K. Chesterton<

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