Ich war ein schrecklicher Tänzer. Ich konnte keine Melodie mitsingen. Ich hatte keinen Gleichgewichtssinn, und wenn wir im Sportunterricht mit ausgestreckten Händen und einem Buch auf dem Kopf ein schmales Brett hinunterlaufen mussten, fiel ich immer um. Ich konnte nicht reiten oder Ski fahren, die beiden Dinge, die ich am liebsten gemacht hätte, weil sie zu viel Geld kosteten. Ich konnte weder Deutsch sprechen noch Hebräisch lesen oder Chinesisch schreiben. Ich wusste nicht einmal, wo die meisten der alten, abgelegenen Länder, die die UN-Männer vor mir vertraten, auf der Landkarte einzuordnen waren.
Zum ersten Mal in meinem Leben, als ich dort im schalldichten Herzen des UN-Gebäudes zwischen Constantin, der sowohl Tennis spielen als auch simultan dolmetschen konnte, und dem russischen Mädchen, das so viele Idiome kannte, saß, fühlte ich mich furchtbar unzulänglich. Das Problem war, dass ich schon die ganze Zeit unzulänglich war, ich hatte nur nicht darüber nachgedacht.