Doch ich, der ich nicht geformt bin für sportliche Streiche,
Nicht gemacht, um einem verliebten Blick zu huldigen;
Ich, der ich grob geprägt bin und der Liebe Majestät entbehren muss,
Um vor einer lüstern taumelnden Nymphe zu stolzieren;
Ich, der ich um dieses schöne Verhältnis beschnitten bin,
Von der Natur um die Eigenschaften betrogen,
Verformt, unvollendet, vor meiner Zeit
In diese atmende Welt geschickt, kaum halb fertig gemacht,
Und das so lahm und unmodern,
Dass Hunde mich anbellen, wenn ich an ihnen vorübergehe,
Warum ich, in dieser schwachen Zeit des Friedens,
Keine Lust habe, die Zeit zu vertreiben,
Außer meinen Schatten in der Sonne zu erspähen.

Auteur: William Shakespeare

Doch ich, der ich nicht geformt bin für sportliche Streiche, <br />Nicht gemacht, um einem verliebten Blick zu huldigen; <br />Ich, der ich grob geprägt bin und der Liebe Majestät entbehren muss, <br />Um vor einer lüstern taumelnden Nymphe zu stolzieren; <br />Ich, der ich um dieses schöne Verhältnis beschnitten bin, <br />Von der Natur um die Eigenschaften betrogen, <br />Verformt, unvollendet, vor meiner Zeit <br />In diese atmende Welt geschickt, kaum halb fertig gemacht, <br />Und das so lahm und unmodern, <br />Dass Hunde mich anbellen, wenn ich an ihnen vorübergehe, <br />Warum ich, in dieser schwachen Zeit des Friedens, <br />Keine Lust habe, die Zeit zu vertreiben, <br />Außer meinen Schatten in der Sonne zu erspähen. - William Shakespeare<


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